- Super - schon wieder ne neue Damien Dempsey-Platte! Auf “The Rocky Road” gibt’s wohl mehrheitlich Traditionals und Cover, das Album erscheint am 6. Juni in Irland und am 9. Juni in Großbritannien, die erste Single “A Rainy Night in Soho” kommt am 30. Mai.
- 109 Notizen, Storys und Bildchen, gemalt von den Lieblingskünstlern: Das Musikblog des Guardian stellt die originelle Fan-Sammlung Write Me Stories vor (gefunden hier).
- David Sedaris schreibt im New Yorker übers Rauchen und Nichtmehrrauchen (was wohl auch Thema seines nächsten Buchs ist), hier das dazu passende Zeit-Interview aus dem Dezember 2007.
- Neues The Roots-Album “Rising Down” anhören - hier.
- Von “Hitchiker’s Guide To The Galaxy” bis “Slaugtherhouse Five”: Eine Liste mit den 50 besten “Kult”-Büchern, zusammengestellt vom Telegraph.
- Beim Word-Magazine spielen sie schon wieder das iPod-Randomizer-Spiel - die ersten fünf Shuffle-Tracks des iPods, und Bescheißen is’ nich. Hier die Listen, hier meine fünf von grade eben: Chris Barron - Providence, Southerly - Young William Snow, Dave Matthews Band - Still Water -> Don’t Drink The Water (live), Paperlung - Beating Hearts, Joseph Arthur - Chapter 1.
- Intro weiß mehr über das für September erwartete neue Album von Ben Folds.
- Alabama 3 covern Joy Division: Love Will Tear Us Apart. (mp3)
- Und gleich noch ein Cover: What Made Milwaukee Famous covern You May Be Right von Billy Joel (mp3)
- Frustratingly ordinary: Pitchfork renzensiert das neue Madonna-Album “Hard Candy”
- Meine neue Lieblings-Soap geht in die vierte Runde: das Mon)tag-Studiotagebuch:
Die erste Reaktion beim ersten Hören der neuen Phantom Planet-Platte war Erleichterung. Nicht, dass mir Ihr letztes Album überhaupt nicht gefallen hätte - der selbstbetitelte, extrem rotzige Nachfolger (2004) zum vergleichsweise sanften Überflieger “The Guest” (2002; ja, die mit “California”), klang stellenweise nur arg verkrampft und gewollt. Als müssten Phantom Planet in Zeiten von Strokes und so beweisen, dass sie auch laute Gitarren können.
“Raise The Dead”, die neue Platte, ist vom Sound her eine Mischung aus den letzten beiden Alben geworden: die Liebe zum Song ist zurück, die Gitarren scheppern dennoch bisweilen ruppig-laut, das Gespür für eingängige Hooks war nie weg. In den besten Momenten (die erste Häfte, vor allem “Dropped”, “Do The Panic” und “Leader”!) feiert man hier ein Wiederhören mit einer coolen Band, die man beinahe vergessen hat bzw. ob des “California”-Overkills gar nicht mehr hören mochte, in den schwächeren (”Geronimo”, “Confess”) wirken die Jungs nach wie vor seltsam identitäts- und orientierungslos.
Nein, eine wirklich “relevante”, “große” Band sind Phantom Planet auch durch ihr viertes Album nicht geworden. Fürs Prädikat “wertvoll” ist “Raise The Dead” zu lau, für “nett” und schlimmeres dann aber doch viel zu gut.
Schrammelrock von den Wombats, French Kicks aus NYC, Pathospop von Akron/Family, der unverkennbare Mark Lanegan und sein Gutter Twin, dazu Speck Mountain aus Chicago, wie sie Stockholm besingen, Manu Chao, der nen Remix für lau raushaut und schließlich ein Klassiker von Nina Simone - viel Spaß mit den siebenSONGS Nummer 11.
- Bright Eyes-Chef Conor Oberst bringt im August ein Soloalbum raus
- The next record should surpass the likes of ‘Before These Crowded Streets”: Produzent Rob Cavallospricht über die Aufnahmen zum neuen Dave Matthews Band-Album, nimmt den Mund ordentlich voll und die Fans lieben es.
- Wollt ich schon seit Tagen verlinken: Colin Meloy von den Decemberists als Gast-DJ bei All Songs Considered. Er plaudert über seine Musik und spielt ein paar seiner - teilweise recht obskuren - Lieblingslieder (mp3).
Am 12. April spielte Niels Frevert vor über 700 Leuten ein Konzert in seiner Heimatstadt. War wohl großartig, erzählt man sich. Hier zwei Videos von einem Abend, an dem ich auch glatt dabei gewesen wäre, wäre ich nicht woanders gewesen.
Eine Spezialausgabe der siebenSONGS anläßlich der Veröffentlichung der Musik-Doku “Wetlands Preserved”. Sieben Acts, deren Karrieren untrennbar mit dem 2001 geschlossenen New Yorker Underground-Club und Aktivisten-Zentrum Wetlands Preserve verbunden sind. Diese Zusammenstellung ist absolut nicht vollständig oder repräsentativ, zeigt aber, welche künstlerische Bandbreite das Wetlands zu bieten hatte: die mitunter reichlich wüsten Jams von moe. etwa (Don’t Fuck With Flo), die Hausbands der frühen Wetlands-Jahre, Spin Doctors und Blues Traveler, der damals noch völlig unbekannte Waliser David Gray zu Gast in New York City, die frisch gegründeten Guster bei einer ihrer ersten größeren Shows, die gnadenlos vor sich hin funkenden Deep Banana Blackout und die wunderbar verpeilten Disco Biscuits - alles Aufnahmen aus dem Wetlands Preserve, dem mit der neuen DVD zu Recht ein Denkmal gesetzt wurde.
- Zuerst ‘ne Liste: die 30 traurigsten Lieder der Popgeschichte, von Tom Waits bis Kermit, der Frosch. Mit Videos! (via)
- Captain Obvious stellt den Songwriter Chris Bathgate vor - in Bild, Wort und Ton.
- Zwei Minuten zweiundvierzig, und bloß kein Saxophonsolo: Morning News-Autor Joshua Allen definiertden perfekten Popsong.
- Musik von My Morning Jacket: ATO verschenkt den Song “Evil Urges” (mp3) (Achtung, lädt seeehr langsam)
- Popper und DJ Logic, Red Rocks und die Sommertour mit Collective Soul, das Benefiz-Konzert mit den Spin Doctors und der klasse Auftritt im NPR-Frühstücksradio: alle, aber auch wirklich alle aktuellen Neuigkeiten in Sachen Blues Traveler stehen - ganz kompakt - hier.
- Scientists ask: Can you sing death metal without ruining your voice? Ernstgemeinte Frage, mit aufschlußreichem Video.
- How nice of your super-weird violinist to join us: Jack Johnson moderiert “The Mellow Show” mit den Top-Gästen John Mayer und Dave Matthews; ein herrlich alberner SNL-Sketch:
Viel kann ich nicht schreiben über die Decemberists, um dessen Sänger es ja hier letztlich geht. Die Band kenne ich durch meinen Bandkollegen Heiko, der sie mal im Vorprogramm zu Calexico gesehen hat und ganz angetan war. Daraufhin habe ich mir die Alben der Band mal angehört und fand gut, was mir da zu Ohren kam, aber echte Begeisterung geht anders.
Jetzt habe ich - eher aus Dummdideldei - mir das Soloalbum des Decemberists-Sängers Colin Meloy besorgt. Und bin nach Strich und Faden begeistert. Geil: dieser Witz in den Ansagen, diese Leidenschaft in den Songs, diese äußerst kurzweilige Ein-Mann-eine-Akustikgitarre-Rockshow - da verzeiht man ihm glatt, dass seine Stimme mitunter, für Sekundenbruchteile bei mir unangenehme Placebo-Assoziationen hervorruft (ich hasse Placebo übrigens leidenschaftlich, seitdem ich sie 1997 mal live gesehen habe und das bis heute das mieseste, abscheulichste, langweiligste, widerwärtigste “Rockkonzert” meines Lebens war und weigere mich, mir einzugestehen, dass selbst diese Mistband seither gewachsen ist und sogar ein paar passable Songs abgeliefert hat; aber um all das gehts hier ja grade gar nicht, sorry).
“Colin Meloy sings live” ist beste Unterhaltung: der Decemberists-Frontmann gibt uns den Dave Matthews des Indierock, und ich liebe es.