- Ab morgen wird die neue Jason Mraz gestreamt: “Starting May 9th, we will stream We Sing. We Dance. We Steal Things. on Jason’s Myspace page four days before the official release! No matter where you are this weekend, know that the only way to get the party started is with the NEW Mraz jams!” Hier.
- Fundgrube: bin gestern zufällig auf die MosaPedia gestoßen, der “Fanzyklopädie” zu Digedags und Abrafaxen.
- Die Bon Iver-Notiz des Tages: Justin Vernon remixt The Rosebuds - Get Up, Get Out (mp3).
- Okkervil River spielten live bei WOXY.com (mp3) (via)
- Schade eigentlich: doch keineRolling Stones bei eMusic.
- Kermit, der traurige Frosch, covert Elliott Smith: Needle In The Hay:
- Die schlimmsten Nummer-1-Hits der 90er listet Popdose auf.
- It’s Over: My Brightest Diamond covert Roy Orbison, zu finden bei My Old Kentucky Blog.
- Großartig! Tim Reynolds spielt den ganzen Sommer über mit der Dave Matthews Band - damit wird die Band auf ihrer Sommertour gleich um drei Leute ergänzt - Butch Taylor (keys), Rashawn Ross (horns) und Tim (git). Freu’ mich schon auf die Liveaufnahmen.
- Gleich noch mal DMB: es gibt einen neuen Fan-Podcast mit Liveraritäten etc. Hier die erste Folge (mp3).
- Das Bon Iver-Album in seiner vollen Schönheit kann man derzeit hier anhören - was ich hiermit ausdrücklich empfehle.
- Am Freitag steigt in Hamburg das letzte Konzert der aktuellen Fettes Brot-Tour, und das gibts als Livestream an mehreren Orten im Internet, u.a. auf intro.de.
- Blind Melon (”No Rain”) sind zurück - mit neuem Sänger und neuer Platte. Hier das Video zur ersten Single: “Wishing Well”.
- Super - schon wieder ne neue Damien Dempsey-Platte! Auf “The Rocky Road” gibt’s wohl mehrheitlich Traditionals und Cover, das Album erscheint am 6. Juni in Irland und am 9. Juni in Großbritannien, die erste Single “A Rainy Night in Soho” kommt am 30. Mai.
- 109 Notizen, Storys und Bildchen, gemalt von den Lieblingskünstlern: Das Musikblog des Guardian stellt die originelle Fan-Sammlung Write Me Stories vor (gefunden hier).
- David Sedaris schreibt im New Yorker übers Rauchen und Nichtmehrrauchen (was wohl auch Thema seines nächsten Buchs ist), hier das dazu passende Zeit-Interview aus dem Dezember 2007.
- Neues The Roots-Album “Rising Down” anhören - hier.
- Von “Hitchiker’s Guide To The Galaxy” bis “Slaugtherhouse Five”: Eine Liste mit den 50 besten “Kult”-Büchern, zusammengestellt vom Telegraph.
- Beim Word-Magazine spielen sie schon wieder das iPod-Randomizer-Spiel - die ersten fünf Shuffle-Tracks des iPods, und Bescheißen is’ nich. Hier die Listen, hier meine fünf von grade eben: Chris Barron - Providence, Southerly - Young William Snow, Dave Matthews Band - Still Water -> Don’t Drink The Water (live), Paperlung - Beating Hearts, Joseph Arthur - Chapter 1.
- Intro weiß mehr über das für September erwartete neue Album von Ben Folds.
- Alabama 3 covern Joy Division: Love Will Tear Us Apart. (mp3)
- Und gleich noch ein Cover: What Made Milwaukee Famous covern You May Be Right von Billy Joel (mp3)
- Frustratingly ordinary: Pitchfork renzensiert das neue Madonna-Album “Hard Candy”
- Meine neue Lieblings-Soap geht in die vierte Runde: das Mon)tag-Studiotagebuch:
- Bright Eyes-Chef Conor Oberst bringt im August ein Soloalbum raus
- The next record should surpass the likes of ‘Before These Crowded Streets”: Produzent Rob Cavallospricht über die Aufnahmen zum neuen Dave Matthews Band-Album, nimmt den Mund ordentlich voll und die Fans lieben es.
- Wollt ich schon seit Tagen verlinken: Colin Meloy von den Decemberists als Gast-DJ bei All Songs Considered. Er plaudert über seine Musik und spielt ein paar seiner - teilweise recht obskuren - Lieblingslieder (mp3).
Am 12. April spielte Niels Frevert vor über 700 Leuten ein Konzert in seiner Heimatstadt. War wohl großartig, erzählt man sich. Hier zwei Videos von einem Abend, an dem ich auch glatt dabei gewesen wäre, wäre ich nicht woanders gewesen.
- Zuerst ‘ne Liste: die 30 traurigsten Lieder der Popgeschichte, von Tom Waits bis Kermit, der Frosch. Mit Videos! (via)
- Captain Obvious stellt den Songwriter Chris Bathgate vor - in Bild, Wort und Ton.
- Zwei Minuten zweiundvierzig, und bloß kein Saxophonsolo: Morning News-Autor Joshua Allen definiertden perfekten Popsong.
- Musik von My Morning Jacket: ATO verschenkt den Song “Evil Urges” (mp3) (Achtung, lädt seeehr langsam)
- Popper und DJ Logic, Red Rocks und die Sommertour mit Collective Soul, das Benefiz-Konzert mit den Spin Doctors und der klasse Auftritt im NPR-Frühstücksradio: alle, aber auch wirklich alle aktuellen Neuigkeiten in Sachen Blues Traveler stehen - ganz kompakt - hier.
- Scientists ask: Can you sing death metal without ruining your voice? Ernstgemeinte Frage, mit aufschlußreichem Video.
- How nice of your super-weird violinist to join us: Jack Johnson moderiert “The Mellow Show” mit den Top-Gästen John Mayer und Dave Matthews; ein herrlich alberner SNL-Sketch:
- Alle, wirklich alle Folgen der großartigen “Theme Radio Hour” von XM Radio mit Moderator Bob Dylan gibts ganz legal zum Runterladen - und zwar hier. (via)
- Jamie Lidell wird immer interessanter für mich - das neue Album klingt jedenfalls sehr kurzweilig (hier komplett vorhören).
- Da bin ich jetzt schon Fan von: The Last Shadow Puppets, das Nebenprojekt von Arctic-Monkey-Sänger Alex Turner. Album erscheint morgen, hier der Clip zur Single “The Age Of Understatement”.
Ganz, ganz selten wünsche ich mir, zu einer anderen Zeit in einem anderen Land geboren zu sein; ganz konkret zum Beispiel zehn, zwölf Jahre früher und in New York City. Dann hätte ich vielleicht aktiv miterleben können, was ich heute in einer fantastischen Dokumentation sehen durfte: der Film “Wetlands Preserved - The Story Of An Activist Rock Club” (endlich als DVD erhältlich) feiert den Öko-Aktivisten-Ska-Funk-Punk-Folk-Jamrock-Club Wetlands Preserve in NYC, von 1989 bis 2001 einer der einflußreichsten Läden der Stadt.
Fans von Phish, Dave Matthews Band, Spin Doctors, Blues Traveler, Moe., The Roots, Allman Brothers Bands, Pearl Jam, Sublime, Robert Randolph, Speadhead, 311 oder unzähligen anderen wissen genau, welche Live-Club-Legende hier im Mittelpunkt steht - das CBGB des Jamrock, quasi: Kifferhochburg, linkes Aktivistenzentrum und Brutstätte ganzer Musikbewegungen wie der Third Wave Of Ska oder der HORDE-Tour. Es macht Spaß, in diesem Film persönlichen Helden wie John Popper oder Chris Barron zuzuhören, wie sie ihre wichtige Teile ihrer Jugend und ihrer Karrieren mit diesem Club verbinden; es ist grandios, all diese geile Musik zu hören (ganz puristisch gibts in dem Film nur Musik, die tatsächlich auch im Wetlands aufgenommen wurde); es berührt mich, welche persönlichen Geschichten eine solche Doku über einen Rockschuppen hervorzubringen im Stande ist (der Dauerkonflikt des Gründers Larry Bloch zwischen Job und Familie und seine Entscheidung etwa). Filme wie dieser machen mir mehr Gänsehaut, machen mich mehr Lachen und Fühlen als zehn “Titanic”-Filme zusammen das könnten - weil es hier um meine Musik geht, meine Bands, und das, obwohl ich - viel zu jung (ich war ja zehn, zwölf Jahre zu jung und auf dem falschen Kontinent, siehe oben) - stets nur aus der Ferne ahnen konnte, was in Läden wie dem Wetlands vor sich gehen musste.
Dieser Film ist so cool, es ist fast nicht auszuhalten - logisch, dass ich mir jetzt eine CD einlege, um diesen einmaligen Laden zu feiern, für den ich dooferweise zur falschen Zeit am falschen Ort auf die Welt kam. Welcome, live at Wetlands…