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Der letzte Schrei? Spotify.

26. April '09 · Kommentar schreiben

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Vor fünf Jahren habe ich jedem einen Vogel gezeigt, der behauptete, ich würde schon bald ganz regulär mp3s kaufen, so wie ich damals ganz normal CDs kaufte. Mein eMusic-Abo habe ich inzwischen seit fast drei Jahren, bei iTunes bin ich auch Kunde, und über den Start von Amazon MP3 neulich war ich sehr erfreut. Vor einem Jahr noch habe ich jedem einen Vogel gezeigt, der behauptete, ich würde schon bald Flatrate-Musikmodelle nutzen und Musik nicht mehr besitzen, sondern stattdessen Geld für einen Zugang zu Musikdatenbanken bezahlen. Seit ein paar Tagen bin ich Kunde bei Spotify, für knapp zehn Euro im Monat kann ich hören, was ich will und kriege gar nicht mehr mit, dass sich die Musik nicht auf meiner Festplatte befindet.

Spotify schafft es, einen echt euphorisch werden zu lassen: all die gute Musik, für die bisher das Geld gefehlt hat, oder die nur halbinteressant war, aber eine Suche wert, all die Klassiker und alten Meister, all das Chartsgedöns, dass man sich nie kaufen würde, das man aber doch gelegentlich hören möchte – all das liefert mir Spotify, ohne Downloadzeiten, ohne lange Suche, ohne das Gefühl, etwas Illegales, Kriminelles zu tun; während ich dies tippe, höre ich Leonard Cohens „Live In London“-Platte – Musik, die ich gar nicht „besitze“, zu der ich jetzt aber einen „Zugang“ habe!

Ist das jetzt die Zukunft, der Weisheit letzter Schluss für das Musikbusiness? Keine Ahnung… sicher, mir fehlt bei Spotify so mancher (vorwiegend amerikanische) Act, klar, die fehlende Kompatibilität in Richtung iPod ist natürlich ein Manko, logisch, auch weiterhin werde ich CDs, Deluxeboxen, EPs usw. kaufen und mich nicht immer nur mit Streams und Accounts begnügen (können/wollen); ich merke allerdings, wie ich Musikfan (so möchte ich auch künftig betitelt werden, und nicht als „User“) immer stärker bereit bin, diese neuen Wege, an Musik zu kommen, anzunehmen – Spotify jedenfalls verblüfft mich und gibt mir als erstes Online-Musikangebot überhaupt das Gefühl, dass „da draußen“ jemand ist, der mich und meine Musikfan-Bedürfnisse versteht und erhört.

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Notizen vom 28. März 2008

28. März '08 · Kommentar schreiben

- Beim Aquarium Drunkard erinnert man sich an die 90er und ans „Yes“-Album von Morphine

- Komplettes Album der Dexateens gratis runterladen

- Adam Green besoffen bei Stefan Raab

- „Ich liebe die Idee, dass Radio sich Zeit lassen kann. Und dass es ein flüchtiges Medium ist: Kaum ist das Wort über den Sender gegangen, ist es auch schon weg.“ Die Zeit interviewt Radio-Mann Fritz Ostermayer

- Also, ich mochte Are You Gonna Go My Way ja sehr…

- Tapete Records hat einen YouTube-Channel mit aktuell 33 Videos, demnächst 34, wenn das neue Niels Frevert-Video dazukommt.

- Video: der Wiener Songwriter Florian Horwarth singt mit Cardigan Nina Persson „Baby You Got Me Wrong“ (via)

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siebenSONGS (2)

22. März '08 · Kommentar schreiben

Kategorien: Musik · siebenSONGS
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Brooke Waggoner – Fresh Pair Of Eyes EP (2008)

20. März '08 · Kommentar schreiben

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2006 habe ich Regina Spektor für mich entdeckt, ich mag ihre eigenwillige Art und besonders ihren unverwechselbaren Gesang und fand sie live sehr, sehr gut. Blöderweise sind jetzt, anderhalb Jahre nach meiner Spektor-Offenbarung, unglaublich viele singende Klavierspielerinnen in den Hitparaden, die so ähnlich klingen wie Regina. Die auch diese eigenwillige Art zu singen haben, nur eben glatter gestriegelt und – da bin ich befangen – belangloser als „das Original“. Es ist mir unmöglich, all diese Kate Nashs und Yael Naims zu mögen, Regina war einfach eher da. Warum ich das schreibe? Weil Brooke Waggoner auch ein wenig wie Frau Spektor klingt, sehr gut Klavier spielt, spannende Songs hat und obendrein grade eine ganze EP zum Gartis-Download feilbietet. Weil ich an die Dame allerdings problemlos „rankomme“ und besagte EP „Fresh Pair Of Eyes“ hiermit wärmstens weiterempfehlen möchte.

Reinhören bei Myspace
„Fresh Pair Of Eyes EP“ gratis runterladen

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