siebenSÄTZE

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Jason Mraz live in Leipzig (27. März 2009)

27. März '09 · 3 Kommentare

„What will happen to a face in the crowd when it finally gets too crowded,
What will happen to the origins of sound after all the sounds have sounded?“

Letztes Frühjahr in Berlin: ein frischer Jason Mraz und seine kleine Band geben in einem kleinen Club ein großartiges Konzert und hinterlassen eine begeisterte, glückliche Masse. Ich war Teil dieser Masse.

Letzten Herbst in Berlin: ein Jason Mraz, der eben den Sommerhit des Jahres abgeliefert hat, rockt mit großer Band und Bläsersatz Huxleys Neue Welt, das Publikum johlt. Ich fand’s okay, der durchgetourte Sommer hinterließ bei den Musikern aber deutliche Spuren.

Heute Abend in Leipzig: ein abwesend wirkender Jason Mraz und seine müde Combo spielen eine knappe Stunde vor einem halbvollen Saal, das Publikum johlt. Ich kann meine Enttäuschung über die lahme Vorstellung, die die Jungs da oben abliefern, nicht verhehlen: das war blutleer, Dienst nach Vorschrift, uninspiriert, nur in den Zugaben blitzte was auf vom Mraz’schen Genius, von seinem Showtalent und seinem Witz.

Mach mal Pause, Mraz.

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I’m Yours

5. Juni '08 · 2 Kommentare

Um mal The Cat Empire zu zitieren: Music is the language of us all…

Kategorien: Musik · Video
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siebenSACHEN vom 20. Mai 2008. Mit Jason Mraz, Bon Iver, Neil Young u.a.

20. Mai '08 · Kommentar schreiben

- Die Bon Iver-Begeisterung schwappt langsam nach Deutschland – ZEIT Online hat ihn interviewt:

- Die Red Hot Chilli Peppers machen erstmal Pause, weiß intro.de.

- Evan Thomas Weiss. Der Typ schreibt 52 Wochen lang jede Woche einen Song, nimmt ihn auf und stellt ihn online. Die gesammelten und bisweilen tollen Ergebnisse aus bisher 34 Wochen stehen hier. (via)

- Liste: die schlimmsten Nummer eins-Hits der „00er Jahre“ hat Popdose zusammengestellt.

- Ein lesenswertes Porträt über Beirut-Kopf Zach Condon steht bei Georgia Straight.

- Was für eine Ehre: eine Spinne trägt den Namen Neil Youngs.

- Jason Mraz bewirbt „We Sing. We Dance. We Steal Things“ in London:

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Jason Mraz – We Sing. We Dance. We Steal Things. (2008)

14. Mai '08 · 2 Kommentare

Ja, natürlich ist das Pop. Selbstverständlich ist das Mainstream. Nein, von Jason Mraz liest man nix in den hippen Blogs, den Indie-Gazetten oder bei anderen angesagten Musik-Meinungsmachern. Dann eben bei mir: We Sing. We Dance. We Steal Things ist das dritte Studioalbum von Jason Mraz, und es ist ein Triumph.

Klar, die hochglanzproduzierten Songs schreien geradezu nach Radio-Airplay, und die kreischenden Mädels in den ersten Reihen der Mrazschen Shows werden nach dieser Platte mit Sicherheit nicht weniger – bei all dem, was man Abfälliges über Jason Mraz schreiben könnte, sollte man aber nicht versäumen, seine hohe musikalische Qualität, sein Songwritingtalent und nicht zuletzt seinen von modernem Minnesang bis coolem Stakkato-Rap so ziemlich alles souverän beherrschenden Gesang zu würdigen. Der neue, deutlich spürbare Soul-Einschlag mit pointierten Bläsersätzen und gelegentlichen Chören steht Mr. A-Z übrigens hervorragend, die meisten Melodien werden schnell zu Ohrwürmern, die ganze Platte strahlt eine Frische, Lebenslust und Zuversicht aus, dass man Künstler, Produzenten, Fans, Plattenfirma und Vertrieb nur beglückwünschen kann – „We Sing. We Dance We Steal Things“ ist eine Musik gewordene Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Ja, natürlich ist es uncool, so was (wie in: „so was Kommerzielles“ et al.) cool zu finden – vielleicht hat diese Platte aber gerade deswegen beste Chancen, zu meiner persönlichen Lieblingsplatte des Sommers zu werden.

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siebenSACHEN vom 8. Mai 2008. Mit Kermit, Tokio Hotel, den Rolling Stones u.a.

8. Mai '08 · Kommentar schreiben

- Nicht schlecht: eine Tokio Hotel-Kritik vom US-Rolling Stone.

- Ab morgen wird die neue Jason Mraz gestreamt: „Starting May 9th, we will stream We Sing. We Dance. We Steal Things. on Jason’s Myspace page four days before the official release! No matter where you are this weekend, know that the only way to get the party started is with the NEW Mraz jams!“ Hier.

- Fundgrube: bin gestern zufällig auf die MosaPedia gestoßen, der „Fanzyklopädie“ zu Digedags und Abrafaxen.

- Die Bon Iver-Notiz des Tages: Justin Vernon remixt The Rosebuds – Get Up, Get Out (mp3).

- Okkervil River spielten live bei WOXY.com (mp3) (via)

- Schade eigentlich: doch keine Rolling Stones bei eMusic.

- Kermit, der traurige Frosch, covert Elliott Smith: Needle In The Hay:

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Mrazmania, mal wieder

27. März '08 · Kommentar schreiben

Habe eben das neue Album von Jason Mraz vorbestellt, auf dem interessanten Weg. Der normale Weg: „We Sing. We Dance. We Steal Things„, das Ergebnis von drei Jahren Arbeit in mehreren Sessions, kommt am 13. Mai als CD raus. Der interessante: wer vorbestellt, kriegt die Songs des Albums vorab auf drei EPs in alternativen Versionen. Die EPs heißen konsequenterweise „We Sing“, „We Dance“ und „We Steal Things“. Und dann kommt im Mai als Krönung das Album, das alle Songs schließlich in den finalen Versionen bietet. Wer Album und EPs als CD kauft, kriegt zur Belohnung DRM-freie mp3-Downloads aller Veröffentlichungen gratis obendruff. Geile Sache, und ich freu’ mich wie ein kleines Kind auf die viele neue Musik vom Mr. A-Z, dem ich einfach nicht widerstehen kann.

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